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Der Malerberuf im Alltag


Lange Zeit war der Beruf des Malers ein reiner Männerberuf. In der heutigen Zeit entscheiden sich auch immer mehr Frauen dazu diesen Beruf zu ergreifen. Das Tätigkeitsfeld eines Malers ist sehr umfangreich und in vielen Bereichen ist die eigene Kreativität gefragt. Einer der Gründe warum sich Männer wie Frauen für diesen Beruf entscheiden, liegt wohl auch an der Tatsache, dass sie nach abgeschlossener Tätigkeit ihre Arbeiten bewundern können.

Der Malermeister muss nicht nur die handwerklichen Tätigkeiten beherrschen, sondern von ihm wird auch verlangt, dass er die Arbeitsabläufe koordiniert und überwacht. Er hat auf die gesetzlichen und betrieblichen Qualitätsvorschriften zu achten. In einem eigenen Betrieb muss der Malermeister alle betriebswirtschaftlichen Abläufe kennen. Dies ist aber auch schon ein Grundstein seiner Ausbildung gewesen. Dazu gehören unter anderem der kaufmännische so wie der verwaltende Bereich. Die Finanzplanung und die Vor- und Nachkalkulation. Nicht zu vergessen die Buchführung. Verhandlungen mit Kunden, das Kalkulieren von Angeboten und das Erledigen des Schriftverkehrs gehören ebenso zu seinen Aufgaben.

Je nach Größe des Betriebes obliegt ihm nicht nur die Leitung sondern er arbeitet auch praktisch mit. Als Chef trägt er die Verantwortung für den Einkauf, die Materialkontrolle und die Lagerhaltung. Er steuert und überwacht diese Vorgänge. Für die ordnungsgemäße Wartung und die Reinigung von betrieblichen Arbeitsmitteln ist er ebenfalls verantwortlich. Anspruchsvolle Arbeiten führt er als Meister oftmals persönlich aus. Zu den Serviceleistungen am Kunden gehört unter anderem die Erstellung von Farbkonzepten, die er mit Hilfe einer Farbgestaltungssoftware erarbeitet und sie anschließend dem Kunden präsentiert.

Wichtig sind auch die Beachtung der Arbeitssicherheit und der Unfallschutz. Die dazu durchzuführenden Maßnahmen muss der Chef beaufsichtigen. Im Führungsbereich bestimmt er über die Betriebsmittel, analysiert die Kostenfaktoren und versucht Kosten, die sich für ihn ergeben zu beeinflussen und zu minimieren. Er entwickelt nötige Marketingkonzepte und plant das betriebliche Qualitätsmanagement. Im selbstständigen Bereich bestimmt er die Geschäftspolitik und entwickelt künftige Betriebsstrategien, die dann vom Team als solches umgesetzt werden.