Ausbildung zum Maler
Die Ausbildungszeit eines Malers, Anstreicher oder auch Lackierer beträgt drei Jahre. Während dieser Zeit werden alle Fertigkeiten erlernt, die ein ausgebildeter Maler haben muss. Nach erfolgreichem Abschluss mit abgeschlossener Prüfung sind noch vier sich anschließende Prüfungen zu absolvieren. So kann der ausgebildete Maler eine Berufsmatura ablegen. Durch diese Berufsreifeprüfung werden ihm alle Wege geebnet, um im beruflichen Werdegang vorwärts zu kommen. Auch eine Meisterprüfung kann nach der Matura abgelegt werden und ein eigenes Unternehmen gegründet werden

So verhält es sich auch mit dem Berufszweig des Tapezierers in Österreich. Tapezierer und Maler sind zwei grundverschiedene Ausbildungsrichtungen, wobei sie bei der Raumgestaltung eng miteinander verbunden sind.
Berufsschulen für den Lehrberuf Maler finden sich in jedem Bundesland. Wer allerdings Lackierer werden möchte, der muss nach Wien, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark und Vorarlberg, um eine Ausbildung beginnen zu können. Denn nur in diesen Orten werden Lackierer und Lackiererinnen ausgebildet. Auch als Tapezierer kann man eine Ausbildung in drei Jahren Lehrzeit absolvieren. Hier ist es ebenfalls möglich die Berufsmatura abzulegen und anschließend den Meisterabschluss zu erlangen. Zu diesem Berufszweig gehört auch der Beruf eines Dekorateurs.
Wer sich als Maler künstlerisch betätigen möchte, der kann die HTJ Baden Malschule in Leesdorf besuchen. Diese Fachschule vermittelt Fertigkeiten der Gestaltung und der Malerei.
Für die Ausbildung zur Angewandten Malerei muss die Fachschule HTL Innsbruck besucht werden. Diese Fachschule vermittelt Lehrstoff über Bau und Kunst.
Aus diesen Fachschulen gingen viele bekannte Maler hervor. Internationale Beachtung finden unter anderem: A.Frohner und C.L.Alterss. Künstlervereinigungen spielen keine große Rolle. Es gibt einzelne Maler in der Malerei. Ein paar wenige Maler haben sich in den 80iger Jahren unter dem Namen der: “jungen Wilden“ zusammengeschlossen. Die Malerei schweift auch immer mehr in Fremdarbeiten ab. So versuchen sich künstlerisch ausgebildete Menschen an Computerkunst, Video, Foto und Film.